Lesewoche mit Frau Taube aus der Lesewerkstatt Forchheim

Mit insgesamt 4 Themen kam Frau Taube aus Forchheim zu uns an die Schule: Die Piraten lernten in der 1. Klasse lesen, während sich die 2. Klasse an den Märchen erfreute.
Alles über Astrid Lindgren gab es in der 3. Klasse zu erfahren, während sich die "Großen" über die Entdeckung des "Ötzi" vor 20 Jahren informierten.

Am 11. 05. 2012 besuchte Frau Taube von der Lesewerkstatt die 3. Klasse. Sie hatte den Schüler viele Informationen über das Leben und das Werk von Astrid Lindgren mitgebracht. All ihre Bilder und Bücher präsentierte sie im Laufe des Vormittages in einer beachtlichen Ausstellung Ein Diavortrag über Schweden entführte die Kinder in das Heimatland der Dichterin. Lustige Spiele aus Frau Lindgrens Jugend lockerten den interessanten Vortrag immer wieder auf. So galt es auch, an einer Pipi-Perücke die Geschicklichkeit im Zopfwettflechten zu beweise. Das war, vor allem für die Buben, eine echte Herausforderung.

Aus allen mitgebrachten Büchern der Dichterin wurde anschließend ein Turm gebaut. Die Klasse mit dem höchsten Bücherturm erhält am Schuljahresende von Frau Taube einen Preis.

                                   Gletscherleiche gefunden?!

Ist das denn schon wieder 20 Jahre her, dass ein Nürnberger Ehepaar in den Ötztaler Alpen eine gefrorene Leiche entdeckt hatte?!
Frau Taube verstand es außerordentlich geschickt, geschichtliches Vorwissen zu bündeln und den Kindern anhand von Sachbüchern zu zeigen, dass sich auch die Wissenschaft noch ändern kann. Verschiedene Ausgaben und Vergleiche von Büchern dokumentierten dies.
Erstaunlich, was Frau Taube alles dabei hatte, um den Kindern diese Sache kindgerecht nahezubringen. Auch ein steinzeitliches Schmuckstück konnten die Kinder anfertigen.

Alles in allem ein gelungener Vormittag, der durch eine Buchausstellung im Klassenzimmer abgerundet wurde.

 

Frau Taube verbrachte am 18. Mai einen Vormittag in der 2. Klasse. Durch ihr kindgerechtes Konzept brachte sie den Kindern unter dem Motto: "Es war einmal..." viele Märchen der Gebrüder Grimm näher. So konnten sie Märchenadressen bestimmen, sich am Froschkönigsspiel erfreuen und zu guter Letzt auch noch "Rotkäppchenkuchen" kosten.
Die übereinstimmende Meinung aller war: ein wunderschöner Vormittag, der viel zu schnell verging.